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Protokoll vom 3. Treffen am 5. März 2009

3. Treffen des Initiativkreises
»Stolpersteine Rheinberg«:
Do. 05.03.2009 • 19:00 Uhr

Tagesordnung

  • 1. Bericht aus dem Koordinationsteam
  • 2. Berichte aus dem Initiativkreis
  • 3. Bildung der Arbeitskreise (s. Anlage)
  • 4. Umgang mit Patenschaften und Geldspenden (s.Anlage)
  • 5. Ort der 1. Verlegung Stolpersteine: Gelderstr. 33 und Gelderstr. 2
  • 6. Termin und Rahmen der 1. Verlegung Stolpersteine
  • 7. Nächstes Treffen:
         – des Koordinierungs-Teams
         – des Initiativkreises

Protokoll

    Anstehende Aufgabe/n übernimmt:
TOP1.Ernst Barten:   Begrüßung der anwesenden Mitglieder des Initiativkreises und des Bürgermeisters Hans Theo Mennickens.  
BürgermeisterMennicken: Übernimmt die Schirmherrschaft über „Aktion Stolpersteine Rheinberg“ und sagt volle Unterstützung durch die Stadt Rheinberg zu. Entschuldigt Frau Sweetsier, die wegen anderweitiger Termine verhindert ist. Sie wird (ebenso wie Herr Mennicken), bei konkreter Einladung zu bestimmten Fragestellungen, zukünftig an den Treffen des Initiativkreis teilnehmen, soweit es  terminlich möglich ist. BM bittet die Verlegung der Steine zu bündeln und weist darauf hin, dass die korrekte Adresse des Hauses Gelderstr. 2 heute Holzmarkt ist.  
Luise Theile: Zur Zeit 31 Interessenten für eine Stolperstein-Patenschaft (Nr. 31 = CDU Rheinberg)  
Ernst Barten: Bericht vom Kontakt mit Gunter Demnig:

  • Der 1. Verlegungstermin ist Samstag, 31.10.2009, 15:00 Uhr
  • Die Frage, ob ein Vortrag von G. Demnig im Vorfeld (z.B. kurz nach den Sommerferien im Forum des Amplonius-Gymnasiums), oder am Vortag der Verlegung (z.B. im Mehrzweckraum) gehalten werden kann, muss noch mit Herrn Demig geklärt werden.
 Achtung! Uhrzeit auf Künstlerwunsch geändert!Ernst Barten

Antwort G. Demnig: Vortrag in diesem Jahr nicht mehr möglich.

Peter Bußmann
  • Verlegung der Stolpersteine in Xanten verlief ohne Probleme, Zusammenarbeit zwischen Akteuren und G. Demnig sehr positiv. Veranstalter haben persönlich mit allen Eigentümern/Bewohnern gesprochen, vor deren Haus ein Stein verlegt wurde, und sie zur Verlegung eingeladen. Zur Finanzierung gab es ein durchlaufendes Konto bei der evangelischen Kirche.
  • Der Heimatverein will sich, an Stelle der Patenschaft für einen Stein, durch die Erstellung / Finanzierung eine Broschüre zur Dokumentation beteiligen.
   

 

 

Heimatverein / Arbeitskreis E

Top 2.Barbara Ettwig:  Kontakt zur Zeitzeugin im Seniorenheim Alpen, die auch einen Stein (für Martin Silberberg) übernehmen will. Sie möchte nicht öffentlich auftreten und namentlich genannt werden, ist aber bereit, sich interviewen zu lassen.  Barbara Ettwig /Arbeitskreis D u. E
Anita Sauer Mutter war Zeitzeugin in Orsoy, bezüglich Familie Friedemann und Emma Cahn und ist auch bereit, sich interviewen zu lassen.Emma Cahn wohnte in Orsoy, Binsheimerstr. 3. Anita Sauer /Arbeitskreis D u. E
Herr Welp Der Arbeitskreis Schulen (B) hat schon getagt, will sich wieder treffen und sucht weitere Mitstreiter (s.u.). Arbeitskreis B
Andreas Ocklenburg Kommentare auf der Homepage (www.rheinberger-stolpersteine.de) erwünscht. Bei Andreas Ocklenburg melden (andreas@ocklenburg.com). Arbeitskreis C
Bürgermeister M. u. a. Mögliche Ansprechpartner / Zeitzeugen für Interviews:Paula Voigt, Marga Schäfer, Sissi Eckhard, Käthi Kutze, Jupp Specker, Klaus Feltes, Franz Brauer, Dr. Stangenberg, Dr. Vandoven, Fr. Hoppmann, Schwester Consolatis Arbeitskreis D u. E.
TOP 3. Gründung von 5 Arbeitskreisen:A = SteineverlegungB = Projektarbeit / Schulen

C = Öffentlichkeitsarbeit / Homepage

D = Geschichte

E = Dokumentation

Mitglieder des Initiativkreises ordnen sich den Arbeitskreisen zu (siehe Anlage)

siehe Anlage
TOP 4Maggi Kühn:  Vorstellung des Briefs an die Paten (Entwurf).Folgende Ergänzungen werden besprochen:

  • Wunsch für einen bestimmten Stolperstein abfragen
  • Patenschaft teilen, wenn mehrere die Patenschaft für den gleichen Stein übernehmen wollen
  • Ansonsten werden die Patenschaften nach Wohnort oder Liste vergeben
  • Kontonummer (der evangel. Kirchengem Budberg)

Der Patenbrief wird entsprechend ergänzt.

Das Spendenkonto bei der evangelischen Kirche Budberg wird eingerichtet.

   

 

 

 

 

 

 

 

Maggi Kühn

Pfarrer Diesing

Klaus Möller Opfer, für die Stolpersteine in Rheinberg verlegt werden können, sind alle, die durch die Nazidiktatur aus ihrem Lebenszusammenhang gerissen wurden und die ihren letzten freiwilligen Wohnort in Rheinberg hatten. Opfer können also auch Menschen sein, die Deportation und KZ überlebt haben (Beispiel Essen).  
Luise Theile In diesem Fall und auch durch eigene Recherche der Arbeitskreise / Befragung der Zeitzeugen / Kontakt zu Opfergruppen wird sich die Zahl der bisher bekannten 19 Opfer vermutlich erhöhen.  
TOP 5 /TOP 6 Erste Verlegung: Samstag 31.10.2009, 15:00 Uhr, Gelderstr 2 (Holzmarkt) und Gelderstr. 3 (Synagoge)Rahmen der Verlegung wird noch erarbeitet.   Arbeitskreis A
TOP 7 Nächstes Treffen:- des Koordinierungs-Teams: 24.03.2009            – des Initiativkreises: 28.05.2009 (Achtung! Ursprünglicher Termin musste geändert werden!!!)  KoordinierungsteamInitiativkreis

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Struktur der Initiative, Koordinierungsteam und Arbeitskreise (20.03.2009)

Die Struktur der Initiative zur Verlegung von Stolpersteinen in Rheinberg stellt sich folgendermaßen dar:
Struktur4.pdf
Und hier nochmals als PDF: Struktur4

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Einladung 2. Koordinierungstreffen

Einladung zum 2. Koordinationstreffen der
„Aktion Stolpersteine“ in Rheinberg und Orsoy

Wir treffen uns:
Do. 29.01.2009,  19:15 Uhr

Pfarrheim St. Peter

Kirchplatz 6
47495 Rheinberg-Mitte

Sehr geehrte Damen und Herren!

Bei unserem 1. Koordinationstreffen hatten wir vereinbart, dass wir uns das nächste Mal Ende Januar treffen wollen. Bei diesem Treffen sollte dann ein Initiativkreis „Stolpersteine“ gegründet werden, in dem Einrichtungen, Initiativen und Einzelpersonen vertreten sind, die sich für ein Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Form der Stolpersteine einsetzen. Aus diesem Initiativkreis sollte außerdem ein Organisationsteam bestimmt werden, das Vorschläge für das weitere Vorgehen erarbeitet und die  Koordination der weiteren Aktionen übernimmt.

Es liegen uns derzeit schon viele Anmeldungen für Patenschaften für  Stolpersteine vor. Wichtig ist z.B. festzulegen, was eine Patenschaft für einen Stolperstein beinhaltet.

Aus dem Vorgenannten und als Ergebnis des 1. Treffens vom  3.12.08 schlagen wir folgende Tagesordnung vor:

Tagesordnung für den 29.01.2009

1. Gründung des Initiativkreises „Stolpersteine“

2. Bestimmung eines Organisationsteams mit Sprecher/in bzw. verantwortlichem/r  Koordinator/in

3. Diskussion und Festlegung der weiteren Aufgaben und Schritte:

  • Übernahme von Patenschaften (siehe Anhang)
  • Für welche Opfer werden Stolpersteine verlegt?
  • Recherche im Stadtarchiv
  • Welche Informationen enthalten die Steine?
  • Kontakt zum Initiator und Künstler Gunter Demnig (Terminabsprache für Verlegung und Vortrag)
  • Einbeziehung von Schulen
  • Absprache mit Stadtverwaltung (Bauamt, Kulturamt)
  • Bildung inhaltlicher Arbeitskreise

–        Opfer-Recherche, Kontakt zu Angehörigen

–        Zeitzeugen

–        Dokumentation

–        Semesterarbeiten/Hochschulen

4. Nächstes Treffen

– des Organisations-Teams

– des Initiativkreises

Ziel: 1. Verlegung von Stolpersteinen in Rheinberg und Orsoy im Herbst 2009

Mit freundlichem Gruß

Luise Theile und Ernst Barten
Bündnis 90/Die Grünen Rheinberg

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