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Protokoll vom 6. Treffen des Initiativkreises »Stolpersteine Rheinberg«

Do. 25.03.2010 • 19:00 Uhr, Pfarrheim St. Peter, Kirchplatz 6, 47495 Rheinberg-Mitte

Tagesordnung für den 25.03.2010

  1. Rückblick auf die Steineverlegung in der Gelderstr am 31.10.2009
  2. Vorführung von Fotos und Videofilm über die durchgeführte Aktion
  3. Vorbereitung der 2. Steineverlegung in Orsoy im Herbst 2010 (voraussichtlich im November)
  4. Verteilung der Aufgaben auf die bestehenden Arbeitskreise
  5. Verschiedenes

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Protokoll vom 5. Treffen des Initiativkreises

Do. 17.09.2009 • 19:00 Uhr, Pfarrheim St. Peter, Kirchplatz 6, 47495 Rheinberg-Mitte

Tagesordnung für den 17.09.09

1. Bericht aus dem Koordinationsteam
2. Berichte aus den Arbeitskreisen
   A: Steine-Verlegung
   B: Projektarbeit / Schulen
   C: Öffentlichkeits-Arbeit / Homepage
   D: Geschichte
   E: Dokumentation
3. Termine
4. Verschiedenes

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Protokoll vom 3. Treffen am 5. März 2009

3. Treffen des Initiativkreises
»Stolpersteine Rheinberg«:
Do. 05.03.2009 • 19:00 Uhr

Tagesordnung

  • 1. Bericht aus dem Koordinationsteam
  • 2. Berichte aus dem Initiativkreis
  • 3. Bildung der Arbeitskreise (s. Anlage)
  • 4. Umgang mit Patenschaften und Geldspenden (s.Anlage)
  • 5. Ort der 1. Verlegung Stolpersteine: Gelderstr. 33 und Gelderstr. 2
  • 6. Termin und Rahmen der 1. Verlegung Stolpersteine
  • 7. Nächstes Treffen:
         – des Koordinierungs-Teams
         – des Initiativkreises

Protokoll

    Anstehende Aufgabe/n übernimmt:
TOP1.Ernst Barten:   Begrüßung der anwesenden Mitglieder des Initiativkreises und des Bürgermeisters Hans Theo Mennickens.  
BürgermeisterMennicken: Übernimmt die Schirmherrschaft über „Aktion Stolpersteine Rheinberg“ und sagt volle Unterstützung durch die Stadt Rheinberg zu. Entschuldigt Frau Sweetsier, die wegen anderweitiger Termine verhindert ist. Sie wird (ebenso wie Herr Mennicken), bei konkreter Einladung zu bestimmten Fragestellungen, zukünftig an den Treffen des Initiativkreis teilnehmen, soweit es  terminlich möglich ist. BM bittet die Verlegung der Steine zu bündeln und weist darauf hin, dass die korrekte Adresse des Hauses Gelderstr. 2 heute Holzmarkt ist.  
Luise Theile: Zur Zeit 31 Interessenten für eine Stolperstein-Patenschaft (Nr. 31 = CDU Rheinberg)  
Ernst Barten: Bericht vom Kontakt mit Gunter Demnig:

  • Der 1. Verlegungstermin ist Samstag, 31.10.2009, 15:00 Uhr
  • Die Frage, ob ein Vortrag von G. Demnig im Vorfeld (z.B. kurz nach den Sommerferien im Forum des Amplonius-Gymnasiums), oder am Vortag der Verlegung (z.B. im Mehrzweckraum) gehalten werden kann, muss noch mit Herrn Demig geklärt werden.
 Achtung! Uhrzeit auf Künstlerwunsch geändert!Ernst Barten

Antwort G. Demnig: Vortrag in diesem Jahr nicht mehr möglich.

Peter Bußmann
  • Verlegung der Stolpersteine in Xanten verlief ohne Probleme, Zusammenarbeit zwischen Akteuren und G. Demnig sehr positiv. Veranstalter haben persönlich mit allen Eigentümern/Bewohnern gesprochen, vor deren Haus ein Stein verlegt wurde, und sie zur Verlegung eingeladen. Zur Finanzierung gab es ein durchlaufendes Konto bei der evangelischen Kirche.
  • Der Heimatverein will sich, an Stelle der Patenschaft für einen Stein, durch die Erstellung / Finanzierung eine Broschüre zur Dokumentation beteiligen.
   

 

 

Heimatverein / Arbeitskreis E

Top 2.Barbara Ettwig:  Kontakt zur Zeitzeugin im Seniorenheim Alpen, die auch einen Stein (für Martin Silberberg) übernehmen will. Sie möchte nicht öffentlich auftreten und namentlich genannt werden, ist aber bereit, sich interviewen zu lassen.  Barbara Ettwig /Arbeitskreis D u. E
Anita Sauer Mutter war Zeitzeugin in Orsoy, bezüglich Familie Friedemann und Emma Cahn und ist auch bereit, sich interviewen zu lassen.Emma Cahn wohnte in Orsoy, Binsheimerstr. 3. Anita Sauer /Arbeitskreis D u. E
Herr Welp Der Arbeitskreis Schulen (B) hat schon getagt, will sich wieder treffen und sucht weitere Mitstreiter (s.u.). Arbeitskreis B
Andreas Ocklenburg Kommentare auf der Homepage (www.rheinberger-stolpersteine.de) erwünscht. Bei Andreas Ocklenburg melden (andreas@ocklenburg.com). Arbeitskreis C
Bürgermeister M. u. a. Mögliche Ansprechpartner / Zeitzeugen für Interviews:Paula Voigt, Marga Schäfer, Sissi Eckhard, Käthi Kutze, Jupp Specker, Klaus Feltes, Franz Brauer, Dr. Stangenberg, Dr. Vandoven, Fr. Hoppmann, Schwester Consolatis Arbeitskreis D u. E.
TOP 3. Gründung von 5 Arbeitskreisen:A = SteineverlegungB = Projektarbeit / Schulen

C = Öffentlichkeitsarbeit / Homepage

D = Geschichte

E = Dokumentation

Mitglieder des Initiativkreises ordnen sich den Arbeitskreisen zu (siehe Anlage)

siehe Anlage
TOP 4Maggi Kühn:  Vorstellung des Briefs an die Paten (Entwurf).Folgende Ergänzungen werden besprochen:

  • Wunsch für einen bestimmten Stolperstein abfragen
  • Patenschaft teilen, wenn mehrere die Patenschaft für den gleichen Stein übernehmen wollen
  • Ansonsten werden die Patenschaften nach Wohnort oder Liste vergeben
  • Kontonummer (der evangel. Kirchengem Budberg)

Der Patenbrief wird entsprechend ergänzt.

Das Spendenkonto bei der evangelischen Kirche Budberg wird eingerichtet.

   

 

 

 

 

 

 

 

Maggi Kühn

Pfarrer Diesing

Klaus Möller Opfer, für die Stolpersteine in Rheinberg verlegt werden können, sind alle, die durch die Nazidiktatur aus ihrem Lebenszusammenhang gerissen wurden und die ihren letzten freiwilligen Wohnort in Rheinberg hatten. Opfer können also auch Menschen sein, die Deportation und KZ überlebt haben (Beispiel Essen).  
Luise Theile In diesem Fall und auch durch eigene Recherche der Arbeitskreise / Befragung der Zeitzeugen / Kontakt zu Opfergruppen wird sich die Zahl der bisher bekannten 19 Opfer vermutlich erhöhen.  
TOP 5 /TOP 6 Erste Verlegung: Samstag 31.10.2009, 15:00 Uhr, Gelderstr 2 (Holzmarkt) und Gelderstr. 3 (Synagoge)Rahmen der Verlegung wird noch erarbeitet.   Arbeitskreis A
TOP 7 Nächstes Treffen:- des Koordinierungs-Teams: 24.03.2009            – des Initiativkreises: 28.05.2009 (Achtung! Ursprünglicher Termin musste geändert werden!!!)  KoordinierungsteamInitiativkreis

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Protokoll des 2. Koordinationstreffens der „Aktion Stolpersteine“ in Rheinberg und Orsoy

Pfarrheim St. Peter, Kirchplatz 6, 47495 Rheinberg-Mitte
Do. 29.01.2009,  19:15 bis 21:00 Uhr

1. Gründung des Initiativkreises „Stolpersteine“

Der Initiativkreis wurde gegründet. Mitglied des Initiativkreises kann jeder sein, der an der Aktion Stolpersteine Rheinberg mitwirken will.

2. Bestimmung eines Organisationsteams mit Sprecher/in bzw. verantwortlichem/r  Koordinator/in

Zum Organisationsteam bestimmt wurden:

Luise Theile, Ernst Barten, Klaus Möller, Margarete Kühn, Peter Bussmann, Pfarrer Thorsten Diesing (in Abwesenheit).

Sprecher des Organisationsteams ist Ernst Barten.

3. Übernahme von Patenschaften

Die Patenschaft über einen Stolperstein bedeutet, dass die Paten ca. 95,-€ für den Stein bezahlen.

Darüber hinaus kann die Patenschaft auch Recherche über das Opfer, Kontaktaufnahme mit Hinterbliebenen, Gestaltung des Rahmenprogramms zur Verlegung des Stolpersteins usw. beinhalten.  Der Heimatverein z.B. möchte Steine bezahlen und diese an die Schulen zur weiteren Recherchearbeit weitergeben.

Welche Form der Patenschaft gewünscht ist, wird den Paten überlassen und vom Organisationsteam abgefragt.

4. Für welche Opfer werden Stolpersteine verlegt?

Stolpersteine werden für die Opfer des NS-Regimes verlegt, die in Rheinberg (heutiges Stadtgebiet mit allen Ortsteilen) gewohnt haben. Opfergruppen sind also Juden, Sinti und Roma, Euthanasieopfer, engagierte Christen, Zeugen Jehovas, Homosexuelle,  Kommunisten, Gewerkschafter, Sozialdemokraten und andere (politisch) Verfolgte.

Der Initiativkreis einigt sich darauf, keine Stolpersteine für Zwangsarbeiter zu verlegen, da diese nicht freiwillig in Rheinberg gewohnt haben. (Für sie müssten also Stolpersteine in ihren jeweiligen Heimatgemeinden verlegt werden.) Für die Opfergruppe der Zwangsarbeiter muss eine andere Form des Gedenkens gewählt werden.

5. Diskussion und Festlegung der weiteren Aufgaben und Schritte:

Folgende Aufgaben wurden besprochen und festgelegt:

  • Suche von Zeitzeugen ggf. mit Filmdokumentation, z.B. in Seniorenheimen (bisher Interessierte: Peter Wehland und Klaus Möller). Altenheim Orsoy / Kontakt mit Gerd Hüsch.
  • Suche nach politisch Verfolgten (bisher Interessierte: Karin Wolk), z.B. KAB, AWO, DGB, VVN
  • Kontakt zu Schulen (bisher Interessierte: Herr Welp und Frau Thölke)
  • Dokumentation: (bisher Interessierte: Andreas Ocklenburg / Internet Tagebuch und Klaus Möller / Filmdokumentation s.o.)
  • Kontakt zum Bürgermeister, der Stadtverwaltung (Bauamt, Kulturamt, Schulamt), dem Stadtarchiv: Ernst Barten
  • Kontakt zum Initiator und Künstler Gunter Demnig (Terminabsprache für Verlegung und Vortrag): Ernst Barten
  • Presse Kontakt (Tagespresse, Radio KW, Wochenblätter, WDR): Ernst Barten

6. Nächstes Treffen

– des Organisations-Teams: Dienstag, 10.02.09, 19:00 Uhr, Schwarzer Adler,  Rheinberg-Vierbaum

– des Initiativkreises: Do. 5.03.09, 19:00 Uhr, Pfarrheim St. Peter, Rheinberg

Ziel: 1. Verlegung von Stolpersteinen in Rheinberg und Orsoy Herbst (9. November) 2009

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